Null-Leasing beim Autoleasing
Was bedeutet Null-Leasing beim Autoleasing?
Verschenken die Firmen wirklich etwas an uns? Meist sind die versteckten Kosten nicht sofort zu erkennen. Bei der Berechnung der Leasingrate geht der Anbieter vom Listenpreis für das angebotene Fahrzeug aus. Er bietet von dieser Grundlage aus die monatliche Rate an. Darin enthalten sind weder Zinskosten noch kosten für die Verwaltung oder dergleichen. Doch diese Kosten sind bereits im meist überhöhten Listenpreis enthalten. Dieser spiegelt in keinster Weise den tatsächlichen Wert des neuen Fahrzeuges wieder, sondern wurde bereits mit einem ordentlichen Gewinnaufschlag für den Händler angegeben. Die Berechnung der angegebenen Leasingrate berücksichtigt in diesem Fall keinerlei Rabatte oder Nachlässe für den Käufer. Der Verkäufer, in diesem Fall der Leasinggeber, erhält jedoch seine volle Gewinnspanne.
Für den Privathaushalt lohnt sich demnach der Abschluss eines Leasingvertrages meist nicht. Diese sollten lieber durch eine Finanzierung ein Fahrzeug direkt kaufen. Dadurch kann man sicherlich durch geschicktes Verhandeln mit dem Autoverkäufer noch einen satten Rabatt gegenüber dem Listenpreis heraushandeln und damit die zu finanzierende Summe nochmals reduzieren. Rabatte von bis zu 25 % sind in diesem Fall keine Seltenheit.
Wenn schon die Form des Leasings für einen Privathaushalt keinerlei Vorteile bringt, müssen wir auf eine andere Form unserer Autofinanzierung zurückgreifen. Dabei kommen erneut zwei verschiedene Varianten in Betracht. Zum einen der klassische Kredit bei einer Bank und dann natürlich die Händlerfinanzierung.
